Florian Weiss

Bildende Kunst

Florian Weiß Landschaftsmaler aus der Oberpfalz

Florian Weiß ist ein zeitgenössischer Landschaftsmaler aus Parsberg in der Oberpfalz.

Florian Weiß, geboren 1973 in Regensburg, ist ein zeitgenössischer Landschaftsmaler aus Parsberg in der Oberpfalz. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Landschaften des Oberpfälzer Jura und der Kuppenalb. Seine Ölgemälde und Aquarelle entstehen aus der unmittelbaren Beobachtung konkreter Orte und entwickeln sich im Atelier zu eigenständigen Bildräumen zwischen Gegenständlichkeit und malerischer Abstraktion.

Nach einem Architekturstudium in Regensburg von 1996 bis 1999 studierte Weiß von 2000 bis 2008 Bildende Kunst an der Universität Regensburg. Bei Josef Mittlmeier setzte er sich intensiv mit Farbe, Bildstruktur und Komposition auseinander. Bei Professor Hermann Leber vertiefte er seine Beschäftigung mit Kunstgeschichte, Wahrnehmung und Werkanalyse. Für seine Studienleistungen wurde er für ein Stipendium der Max-Reger-Stiftung vorgeschlagen.

Die Architektur bildet bis heute einen wichtigen Hintergrund seiner Malerei. Raum, Proportion und konstruktive Ordnung treffen in seinen Bildern auf eine freie, gestische Behandlung von Farbe. Landschaft wird dabei nicht als bloße topografische Wiedergabe verstanden. Ausgangspunkt ist die reale Natur, die durch Farbe, Licht, Rhythmus und Komposition malerisch verdichtet wird.

Landschaft der Oberpfalz als künstlerischer Ausgangspunkt

Viele Motive entstehen im unmittelbaren Umfeld von Parsberg und im Oberpfälzer Jura. Waldwege, Steinbrüche, Felder, Bachläufe, Dörfer und Übergänge zwischen Natur- und Kulturlandschaft werden zum Ausgangspunkt der Bilder. Dabei interessiert Weiß besonders das Verhältnis von räumlicher Tiefe, Farbfläche und Bewegung.

Seine künstlerische Haltung fasst er mit dem Satz zusammen:

„Die Natur erzählt sich selbst.“

2025 waren seine Arbeiten in der Ausstellung „Farben der Kuppenalb – Impressionen“ im Burgmuseum Parsberg zu sehen. Neben seiner eigenen künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Florian Weiß dort auch in der regionalen Kulturarbeit, unter anderem in den Bereichen Ausstellungskonzeption, Öffentlichkeitsarbeit und Vermittlung.

Künstlerische Präsenz

Weitere Informationen zu Werk, Ausstellungen und künstlerischem Werdegang finden sich auf der offiziellen Website von Florian Weiß.

Ein offizielles Künstlerprofil führt außerdem die Kulturdatenbank der Stadt Regensburg.

Biografische Angaben, Ausstellungen und weitere Quellen sind im OberpfalzWiki dokumentiert. Die Person ist zudem über Wikidata als deutscher Landschaftsmaler erfasst.

International ist Florian Weiß unter anderem auf Singulart vertreten. Die in Paris gegründete kuratierte Plattform für zeitgenössische Kunst präsentiert ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus zahlreichen Ländern. Dort ist eine umfangreiche Auswahl seiner Gemälde mit Werkdaten, Formaten und Preisen zu sehen.

Weitere Werkpräsentationen und Künstlerprofile bestehen unter anderem bei ArtMajeur und ArtRabbit.

Kontakt und weitere Informationen

Aktuelle Werke, Ausstellungen, Presseveröffentlichungen und Informationen zur künstlerischen Arbeit:

www.florianweiss.org

Farben der Kuppenalb – Landschaftsmalerei im Burgmuseum Parsberg

Ausstellung im Burgmuseum Parsberg

2025 zeigte Florian Weiß im Burgmuseum Parsberg die Ausstellung „Farben der Kuppenalb – Impressionen“. Im Mittelpunkt standen Landschaften des Oberpfälzer Jura und der Kuppenalb, einer Region, die seit vielen Jahren den wichtigsten Ausgangspunkt seiner Malerei bildet.

Die ausgestellten Arbeiten entstanden aus der unmittelbaren Beobachtung konkreter Orte rund um Parsberg und in der Oberpfalz. Felder, Waldwege, Felsen, Bachläufe, Dörfer und Übergänge zwischen Natur- und Kulturlandschaft werden dabei nicht dokumentarisch wiedergegeben. Vielmehr dienen sie als Ausgangspunkt für eine malerische Auseinandersetzung mit Farbe, Raum, Licht und Bildstruktur.

Charakteristisch ist das Spannungsverhältnis zwischen gegenständlicher Landschaft und freier malerischer Gestaltung. Sichtbare Pinselbewegungen, übereinanderliegende Farbschichten und eine teilweise starke Vereinfachung der Formen lösen die dargestellten Orte zunehmend aus ihrer rein topografischen Erscheinung. Aus der beobachteten Landschaft entsteht eine eigenständige Bildwirklichkeit.

Der Ausstellungstitel „Farben der Kuppenalb“ verweist zugleich auf den besonderen Charakter dieser Landschaft: die bewegte Topografie des Oberpfälzer Jura, wechselnde Lichtverhältnisse sowie das Zusammenspiel von Wald, landwirtschaftlich geprägten Flächen und Siedlungsraum.

Für Florian Weiß ist die Region dabei weit mehr als ein Motivreservoir. Sie bildet den unmittelbaren Erfahrungsraum seiner künstlerischen Arbeit. Seine Haltung zur Landschaft fasst er mit dem Satz zusammen:

„Die Natur erzählt sich selbst.“

Die Ausstellung im Burgmuseum Parsberg verband damit zeitgenössische Landschaftsmalerei mit einem Ort, der sich intensiv mit Geschichte, Kultur und Identität der Region beschäftigt.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum künstlerischen Werdegang finden sich im OberpfalzWiki.

Eine Übersicht über Ausstellungen von Florian Weiß bietet außerdem seine offizielle Website.

Die Ausstellung ist zudem international bei WhichMuseum dokumentiert.